Sehenswürdigkeiten

Anhand der Architektur Weißrusslands lässt sich seine Geschichte ablesen: Gestrenge und majestätische Ruinen, schöne Kirchenbauten spiegeln das Talent des Volkes und seinen gegangenen Weg wider.

Die sehenswerten Denkmäler sind in vielen Städten Weißrusslands erhalten geblieben.

Minsk

In Minsk, der Hauptstadt von Weißrussland, lohnt es sich unbedingt durch die historische Mitte spazieren zu gehen.

Die orthodoxe Kirche St. Peter und Paul in der Nemiga-Straße (ul. Nemiga) und die Kathedrale in der Kyrill-und-Method-Straẞe sind die wichtigen Denkmäler der Altstadt. Gehen Sie auch durch den Troizker Vorort (Troizkoje predmestje) spazieren: Schmiedeeiserne Zäune und Schmuckfassaden, Ziegeldächer – alles ist vom Geist des XIX. Jahrhunderts durchdrungen.

Minsk unterscheidet sich auch durch die Vielfältigkeit der städtischen Bildhauerkunst: Mädchen mit dem Regenschirm, altes Mütterchen mit Sonnenblumenkernen, Pferdewagen neben dem Stadtrathaus sind seit langem die beliebtesten Sehenswürdigkeiten zum Fotografieren bei Reisenden.

Brest

Brest – ist eine Stadt, die jeder besichtigen muss. Die Brester Festung ist einer der denkwürdigen Orte des Landes. Sie steht als Symbol für Heroismus und Mut seiner Verteidiger. Dieses groß angelegte architektonische Bauwerkensemble lässt niemanden gleichgültig. Bitte berücksichtigen Sie jedoch: um die ganze Gedenkstätte zu besichtigen, ist es ein ganzer Tag notwendig.

Grodno

Die Stadt Grodno verfügt über die größte Anzahl erhalten gebliebener architektonischer Denkmäler. Sehr sehenswert ist die Kirche der Heiligen Boris und Gleb vom 12. Jahrhundert.

Hinzu kommen das Alte und Neue Schloss, die Franz-Xaver-Kathedrale, das Brigittenkloster, der Bau einer der ersten Apotheken in Weißrussland und viele andere Sehenswürdigkeiten. Sollten Sie sich für eine Reise nach Belarus entscheiden, dann geht’s ab nach Grodno: Sie werden sich in ihre alten Straßen für immer verlieben.

Witebsk

Witebsk ist das kulturelle Zentrum des Landes. Hier kann man nicht nur das Chagall-Haus, sondern auch das Chagall-Kunstmuseum erleben.

Außerdem gibt es eine Ausstellung im Rathaus und im Turm Duchowski Kruglik, die dem Festival Slawischer Basar gewidmet ist. Hier kann man sogar einen Spaziergang durch den hiesigen Walk of Fame machen.

Wenn Sie genug Zeit haben, widmen Sie mindestens einen Tag, um eines der weißrussischen Schlösser zu besuchen. Ihr aktueller Zustand ist verschieden: einige wurden restauriert, von anderen sind nur Mauern geblieben, aber mit jedem ist eine erstaunliche Legende über Schätze, Geister und unterirdische Labyrinthe verbunden. Um einen Eindruck zu bekommen, empfiehlt es sich, solche Städte wie Mir, Neswisch, Golschany, Ruschany, Kossowo, Gomel, Nowogrudok, Lida und Krewo zu besichtigen.

Möchten Sie etwas Ungewöhnliches? Entdecken Sie für sich den Struve-Bogen. Das ist ein lang gestrecktes Netz aus 265 geodätischen Vermessungspunkten. Als Messstelle gelten hier Steinwürfel, jeder 2×2 m. Der Bogen ist mehr als 2820 km lang und erstreckt sich über mehrere Staaten. Sein Alter beträgt ca. 150 Jahre. Heutzutage bestehen nur noch 34 Vermessungspunkte, 19 davon liegen in Belarus.