Natur


Die Natur von Belarus lässt wenige Menschen gleichgültig. Dies gilt gleichermaßen für Touristen aus dem fernen Ausland wie auch für Gäste aus Nachbarländern. Das Landschaftsbild hat sich im Laufe von vielen Jahrhunderten herausgebildet. Gletscher, die von Norden her reinkamen, veränderten die bestehende Geländeoberfläche und hinterließen Hügelketten, Hügel, Inseln mit Seesenken.

Belarus hat hauptsächlich ein flaches Gelände. Die Durchschnittshöhe über dem Meeresspiegel beträgt 160 m. Der höchste Punkt — der Dsjerschinskaja Gora (Berg) — liegt lediglich 345 m über dem Meeresspiegel.

Die hiesigen Landschaften wirken beruhigend – endloses Grün der Felder, einzigartige Sumpfgebiete, malerische Hügellandschaften, dichte Wälder mit smaragdgrünem Moosteppich. Rühren Sie weiche Fichtenzweige an, atmen Sie den betäubenden Duft von erhabenen Kiefernwäldern ein, lauschen Sie dem Flüstern von jahrhundertealten Eichenwäldern, bewundern Sie die Sonnenkringel an der Wasseroberfläche von den schönsten Seen und Flüssen – fühlen Sie Ruhe und Gemütlichkeit, genießen Sie die Harmonie der Natur.

Hier gibt es zahlreiche Gewässer – mehr als 20 000 Flüsse und 10 000 Seen. Nicht umsonst hat das Land den zärtlichen Beinamen “Sineokaja” (“Blauäugiges”).

Wilde Natur von Belarus

In den belarussischen Wäldern kommen 28 Baum- und etwa 70 Straucharten vor. Die häufigsten Baumarten sind:

  • Birke (in ganzem Land)
  • Kiefer (in ganzem Land)
  • Fichte (nördliche Gebiete des Landes)
  • Eiche (südliche Gebiete des Landes)

Belarus beherbergt auch eine große Menge von Vogel- und Tierarten, darunter auch viele seltene Arten.

In Belarus sind 76 Säugetierarten heimisch, die häufigsten davon sind:

  • Elch
  • Hirsch
  • Wildschwein
  • Wolf
  • Biber

Auf dem Gebiet der Republik findet man etwa 300 Vogelarten. Zum Schutz von seltenen und gefährdeten Pflanzen- und Tierarten wurde das Rote Buch (die Rote Liste) der Republik Belarus erstellt. Das Rote Buch enthält 17 Säugetierarten, 72 Vogelarten, 4 Amphibienarten, 10 Fischarten, 72 Insektenarten – sie stehen seither unter dem Schutz des Staates und in ihren Lebensräumen wurden staatliche Reservate und Schutzgebiete geschaffen.